Das Basotho-Pferd

Der Besitzer der Etusis Lodge ist ein weltweit gereister Pferdemann. Ganz gleich in welcher Ecke der Welt hat er sich mit den dort vorkommenden Pferderassen beschäftigt und sie geritten.Er ist in den verschiedensten Ländern und Gegenden Europas, Amerikas, des Fernen Ostens und Australiens und natürlich Afrikas geritten und hat voller Interesse die dort beheimaten Pferde ausprobiert. Er hat auch auf Island gelebt und in Afrika. Und in vielen Gegenden der Welt haben ihn auch die verschiedenen Gangarten gefesselt.

Die Geschichte der Pferdezucht

Bei einem Besuch im Königreich  Lesotho wurde ihm klar, dass das Basotho-Pferd stark gefährdet war – nicht weil es auszusterben  drohte, sondern weil mehr und mehr andere Pferderassen eingekreuzt wurden.
Es zeigte sich, dass ein Einfuhrverbot, wie z.B. in Island, nicht möglich war. Die Pferderasse wurde  „unterstützt,“ indem Länder, wie z.B. Irland, nach Lesotho Hengste schickten, um die Rasse zu „verbessern“. Das dies einer Vernichtung der hoch interessanten Rasse der Basothos mit seinen lateralen Gangarten gleich kam, war klar.

 

Zum Glück hatte er die Möglichkeit, verschiedene Fachleute, nicht nur in Afrika, sondern auch besonders in Europa zu interessieren, darunter z.B. Prof.Dr. Ewald Isenbügel von der Universität in Zürich oder Prof.Dr. Henk Berschinger von der Universität in Onderstepoort, Süd-Afrika. Und nicht nur diese Beiden versprachen, zu helfen. Also reiste Volker Ledermann viele Jahre lang oft  nach Lesotho und sah sich dort nach garantiert reinrassigen Basotho-Pferden um. Die Universität in Süd-Afrika zog Blutproben um die Reinrassigkeit sicher zustellen und Prof. Dr. Isenbügel war ein aufmerksamer Begleiter auf einigen dieser abenteuerlichen Reisen.

Aber es dauerte doch einige Jahre, bis genügend garantiert reinrassige Zuchtpferde gekauft waren,
und diese auf einer Farm von Freunden nach einem sehr anstrengenden und interessantem Ritt in Südafrika gesammelt und z.T. aufgepäppelt wurden.
Nachdem die Pferde sich dort von der oft sehr schlechten Haltung in ihrem Heimatland und dem langen Trekk erholt hatten, wurde der Transport auf Lastwagen auf die  Farm Etusis, im Herzen von Namibia, durchgeführt. Heute kann man kaum noch beschreiben, welche Gefühle hervor gerufen wurden, als die Pferde dort endlich nach einer langen und abenteuerlichen Reise eintrafen!

Ja, und seitdem gibt es eben – neben arabischen Pferden – töltende Basotho-Pferde nicht nur auf Etusis.
Die Zucht wurde aus verschiedenen Gründen auf die Farm Dornhügel im Nord-Osten des Landes verlegt. Auch einige Reitbetriebe  des Landes besitzen Pferde aus unserer Zucht und Exporte in das benachbarte Angola wurden  bereits durchgeführt.

Dies ist eben die Geschichte wie das Basothopferd nach Namibia kam und inzwischen nicht nur auf Etusis und Dornhügel mit Erfolg  geritten wird.

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