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Wanderweg 2
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Wanderweg 2 ca. 20,0 km
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Abkürzung A ca. 12 km
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Abkürzung B ca. 18 km
Bitte nehmen Sie mit:
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ausreichend Getränke
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Lunchpaket
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Funkgerät
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Schlüssel für die Mubib-Schutzhütte
Dieser Wanderweg ist gut 20 km lang, d.h. eine Tageswanderung. Der Weg führt über hügelige Landschaft zwischen dem Massiv der Otjipateraberge und den hellen Marmorhügeln hindurch. Man kann diesen Weg diverse Male dadurch abkürzen, daß man durch links abgehende Fluß-Schlote klettert, bis man die »alte Pad« bzw. die »Zebra-Pad« erreicht und dort links abbiegend zur Lodge zurück kommt. Wir werden weiter unten zwei besonders attraktive Abzweige als Abkürzungen beschreiben. Auch bei diesem Wanderweg sollten Sie darauf achten, daß Sie genügend Getränke, ein Lunchpaket sowie Funkgerät und evtl. Schlüssel für die »Mubib-Schutzhütte« mitnehmen. Klei ne Rucksäcke sowie Feldflaschen können Sie bei Bedarf bei uns ausleihen. Auf dieser Wanderung hat man auch gute Chancen, Hartmann-Bergzebras, Kudus, Klippspringer, Klippschliefer, Paviane und eine Vielzahl von Vögeln zu beobachten.
Der Wanderweg beginnt direkt hinter dem Museum, d.h. noch vor dem Verlassen des Lodge-Geländes und führt vor dem Zaun nach links bis man nach ca. 500 m an einen nach links führenden Abzweig kommt, der mit »Klippspringer-Pad« bezeichnet ist. Diesem folgt man und sieht links nun Gebäude der Lodge liegen, sowie die Marmor-Wellenbrecher im Flussbett. Kurz darauf erreicht man auch den »Marmor-Probeschnitt«, den man mög- licherweise schon von der Lodge aus gesehen hat. Wir folgen diesem Weg und kurz darauf geht nach links eine Fahrspur den Hügel hinauf, von dem aus man - wenn man möchte - einen sehr hübschen Blick über die Lodge hat.
Ansonsten folgt man aber dem Hauptweg und erreicht nach insgesamt 5 km den großen Etusis-Damm, den zu erklettern es sich ebenfalls lohnt. Von dort aus führt auch die später beschriebene Abkürzung »A« das Flussbett hinunter.Der Hauptwanderweg folgt jedoch der »Klippspringer-Pad« weiter und nach knapp 2 weiteren Kilometern erreicht man das sogenannte »Fenster von Etusis«, durch das man nach links einen wunderschönen Blick über die Vorberge und die Ebene hat. Einen guten Kilometer weiter hat man einen bemerkenswerten Fernblick vor sich, und es ist nicht schwer zu erraten, welcher der Berge vor dem Horizont den Namen »Hottentotten-Kirche« führt.
Nach nochmals einem Kilometer erreicht man ein Flusstal, durch das die Abkürzung »B« nach links führt. Der Hauptwanderweg geht weiter geradeaus, jedoch ist es in jedem Falle lohnend, 
vor dem Abstieg oder der weiteren Verfolgung des Hauptwanderweges einen kurzen Abstecher im Flussbett nach rechts zu machen: dort sieht man rechts am Berg Abraum, und - wenn man zu diesem aufsteigt - eine bemerkenswerte alte Kupfermine. Vorsicht - hier geht es steil und tief in den Berg! Man kann auch dem Flußbett noch weiter oben folgen, und wenn dieses sich in zwei Schlote trennt, im linken weiter aufsteigen bis, umrandet von wilden Feigen und Reet eine Quelle dem Berg entspringt. Dieser Abzweig bedingt jedoch einen zusätzlichen, etwa 20 Minuten dauernden Auf- und einen entsprechenden Abstieg.
Ansonsten folgt man weiter dem Hauptweg und erreicht nach einem weiteren Kilometer einen Abzweig nach links. Dort steht auch ein Schild an der Pad, das zurück die »Klippspringer-Pad« und voraus den »Schulte-Posten« anzeigt.
Der Wanderweg geht hier jedoch nach links. Kurz darauf gibt es einen Abzweig nach rechts, den man jedoch nicht beachtet. Erst einen knappen Kilometer weiter kommt ein weiterer Abzweig, diesmal nach links, und diesem folgt der Wanderweg nun.
Etwa einen weiteren Kilometer danach geht nach rechts ein Weg ab, der als »Mamba-Pad« bezeichnet ist. Der Wanderweg geht jedoch weiter geradeaus und führt nach kurzer Zeit durch eine alte Glimmermine. Von dort sieht man auch schon die Schutzhütte am »Mubib-Posten«, die man nach etwa weiteren 700 m erreicht. Ein hübscher Platz für eine Rast. Wenn man nun dem Weg etwa 500 m weiterfolgt, findet man rechts des Weges das Gerippe eines Zebras, das, nachdem es woanders eine Wilderer-Schlinge zerrissen hat, hier elendig verendet ist. Man sieht die Drahtschlinge noch am Hinterlauf. Etwa 3 km weiter kommt die zweite Abzweigung der »Mamba-Pad« nach rechts, die man jedoch nicht beachtet, sondern weiter dem alten Weg folgt, bis nach etwa 500 m ein mit »Zebra-Pad« bezeichneter Abzweig nach links führt. Hier steht auch eine alte Wächterhütte wie ein Zollhaus am Wege. Bei diesem Abzweig kann man sich entscheiden: entweder weiter geradeaus zu wandern oder nach links abzubiegen. Der linke Weg ist lieblicher, geradeaus führt der Weg durch rauhe Vorberge, die häufig so aussehen, als wäre hier die Welt gerade erschaffen worden. In der Länge geben sich beide Wege nichts, da sie praktisch parallel verlaufen, nur durch die Hügelkette voneinander entfernt.
Bleibt man auf der alten Pad, kommt man nach etwa 550 m an eine alte Turmalinmine und gleich darauf geht der Weg durch ein Tor im quer laufenden Zaun. Nach einem Kilometer hat man besonders schöne Blicke: halb rechts in die weite Ebene, halb links auf das Massiv der Otjipatera-Berge.
600 m weiter kommt man wieder durch ein Tor (beide Tore sollten geschlossen werden!) und nach weiteren 2 km trifft man auf die Abzweigung links zur »Zebra-Pad«. Hier treffen sich die Wege wie oben beschrieben. Bei dieser Abzweigung, wenige Meter nach links vom Weg entfernt, liegt das Grab eines Herero-Häuptlings, der hier vor etwa 100 Jahren beerdigt wurde und dem man hier seine Referenz erweisen kann. Ansonsten folgt man aber der alten Pad, jetzt am Zaun entlang und sieht linker Hand das »Ledermann-Haus«. Am Ende des Zaunes biegt man rechts ab und erreicht durch den großen Car- und Maschinen-Port wieder die Lodge, nach insgesamt gut 20 km.
Gut 5 km von der Lodge, wenn man den großen ETUSIS-Damm erstiegen hat, kehrt man nicht wieder auf den Hauptwanderweg zurück, sondem klettert einen knappen Kilometer im Flußbett nach unten, bis man auf die »Zebra-Pad« stößt, der man nach links folgt und nach knapp 5 km - wie beim Hauptwanderweg beschrieben - beim alten Herero-Grab T-förmig auf den Hauptweg stößt, dem man nach links am Zaun entlang und am »Leder- mann-Haus« vorbei bis zum Ende des Zaunes folgt, dort rechts abbiegt und durch den großen Car- und Maschinen-Port wieder die Lodge erreicht. Diese Wanderung ist insgesamt gut 12 km lang.
Bei dieser Abkürzung verläßt man den Hauptwanderweg nach knapp 9 km an der Kupfermine und steigt nach links im Flußbett ab, bis man auf den Windmotor und danach auf die Schutzhütte am »Mubib-Posten« stößt- einem lohnenden Rastplatz. Nun folgt man der Hauptpad nach links und folgt so dem Rest des Wanderweges »2« wie dort beschrieben. Dieser Wanderweg ist insgesamt knapp 18 km lang.
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